5 Tipps gegen die „Neverending ToDo List“

Kalender, Notizen, Termine

Die liebe Tina hat in ihrem letzten Beitrag ein Phänomen angesprochen, das ich selbst nur zu gut kenne: Die niemals enden wollende ToDo-Liste. Seit ich wieder gestartet habe zu bloggen umso mehr. Denn es gibt schließlich immer etwas zu tun.

Für mich habe ich allerdings 5 simple Tipps gefunden, meiner ToDo-Liste trotzdem ein Ende zu setzen.

 – Pin it for later –

1 – Das richtige Medium

Für welches Medium man sich entscheidet, ist hauptsächlich Geschmacksache. Ich habe für mich festgestellt, es muss nicht immer alles Online sein! Klar, automatische Synchronisation zwischen allen Geräten, die man besitzt ist klasse, aber vor allem was Termine angeht, bevorzuge ich die Steinzeit Version.

Ohne meinen Terminkalender verlasse ich auch selten das Haus, denn ich plane darin nicht nur Termine, sondern auch alles andere. Einmal aufgeschrieben bleibt es zuverlässig an Ort und Stelle. Ich bin nämlich ein Mensch, der Erinnerung Pop-Ups gerne mal genervt wegdrückt und im nächsten Moment wieder vergessen hat.

Wie du in den weiteren Bildern sehen wirst, verwende ich aktuell einen schlichten, dünnen DIN A5 Kalender. Innen befindet sich auf der linken Seite die Wochenansicht, rechts eine komplette Seite für Notizen. Meiner Meinung nach eignet sich solch ein Modell auch mit am Besten, wenn man Termine und ToDo-Liste kombinieren möchte.

2 – Die ToDo-Liste richtig planen

Auch hier berichte ich wieder sehr subjektiv von meinen Erfahrungen. Statt wild drauf los alle ToDos aufzuschreiben, mache ich das mittlerweile mit System. Termine oder auch Deadlines werden, samt Uhrzeit, direkt beim jeweiligen Wochentag eingetragen, alle anderen Aufgaben separat auf der Notiz Seite. Beides klar von einander zu trennen hat für mich den Vorteil, dass ich immer den Überblick behalte. Die eigentlichen Aufgaben ordne ich dann noch einmal nach Kategorien. Ich habe zum Beispiel einen Bereich für den Blog, einen für allgemeine Dinge und einen für die Arbeit.

Ist ein ToDo erfüllt, wird es durchgestrichen. Ganz ehrlich, das ist doch insgeheim das Beste an einer ToDo-Liste!

3 – Setze Prioritäten und teile dir Zeit ein!

Du bist wie ich ein Mensch, der am liebsten alles auf einmal machen würde? Mein Tipp: Freunde dich mit dem Gedanken an, dass das nicht geht. Und, dass es auch absolut nicht schlimm ist, solange man seine Prioritäten auf die richtigen Dinge setzt.

Thema Social Media: Ich habe schnell gemerkt, dass es mit einem normalen Alltag mit Arbeit, Uni, Sport und Freunden nahezu unmöglich ist, jeden Tag 5 Stunden mit Social Media zu verbringen. Mal abgesehen davon, dass ich das auch gar nicht möchte. Du schaffst es mal nicht, ein Bild auf Instagram hochzuladen, weil du den ganzen Tag lernen musstest? Oder du hast es nicht geschafft zum Sport zu gehen, weil du die nächsten Blogbeiträge vorbereiten wolltest? Zu 99% geht davon die Welt nicht unter. Es gibt manchmal einfach Dinge, die wichtiger sind, als andere.

Seit ich keine Vorlesungen mehr habe, habe ich jedoch ein großes Problem: Mir fehlt Struktur im Tag. Im Grunde könnte ich den ganzen Tag im Bett liegen bleiben und gar nichts tun, weil ich keine festen Verpflichtungen mehr habe. Und das ist gefährlich. Deswegen finde ich es super wichtig, sich selbst auch Zuhause eine Art „Stundenplan“ zusammenzustellen. 

Beispielsweise stehe ich um 9 Uhr auf, beschäftige mit bis 11 Uhr mit Social Media, setze mich bis 14 Uhr an den Blog und schreibe danach an meiner Bachelorarbeit weiter. Während diesen Zeiteinheiten, versuche ich möglichst viel von dem zu schaffen, was auf meiner ToDo-Liste steht. Genauso wie die Arbeitszeit plane ich mir aber auch eine Zeit für den Feierabend, wo ich den Laptop zur Seite lege und mir Zeit für mich nehme.

 

4 – Lass es bunt werden!

Ich habe kein Händchen für kitschige Waschi-Tapes und Sticker für einen Filofax, oder unterschiedlichen Legenden für ein Bullet Journal. Dafür liebe ich Farbe. So banal es klingt, Post-Its und Textmarker gehören für mich zu jeder produktiven ToDo-Liste dazu. Zum einen sieht es natürlich hübsch aus, zum anderen macht es die Planung um einiges übersichtlicher.

Jeder Kategorie habe ich eine Farbe zugeordnet. Pink ist der Blog, Gelb die Arbeit, Blau Sonstiges. So kann ich nicht nur meine ToDos voneinander entscheiden, sondern auch die Termine den passenden Kategorien zuordnen.

Für Termine, deren Datum sich noch ändern könnte, nehme ich meist lieber Post-Its, als direkt in den Kalender zu schreiben. Aber auch, um noch offene Aufgaben aus vorherigen Wochen im Blick zu behalten, finde ich sie klasse.

Der Kreativität sind hier eigentlich keine Grenzen gesetzt! Wichtig ist nur, dass du dich in deinem System auskennst und vor lauter Farben und Formen nicht den Überblick verlierst.

 

5 – Sei flexibel!

Das Wichtigste zum Schluss: Eine ToDo-Liste ist eine Orientierung, nicht in Stein gemeißelt. Daher ist es auch nicht schlimm, ToDos wieder zu streichen, in kleinere Aufgaben aufzuteilen oder neue hinzuzufügen. Am Produktivsten ist es, wenn du dich dafür entweder morgens oder abends noch einmal mit deiner Liste auseinandersetzt. Überprüfe, was du geschafft hast, was noch ansteht und was am Schluss die neue Priorität für den nächsten Tag ist.

 

 

Welche Tipps zum produktiven Arbeiten habt ihr noch auf Lager? 😊

32 Kommentare

  1. Also bei mir gibts immer 2 listen
    TOTAL WICHTIG – egal was passiert das muss erledigtw erden
    und TO DO – kann auch an einem anderen Tag gemacht werden
    Funktioniert super 🙂

  2. Schöner und interessanter Post :). Ich bin auch ein riesiger Fan von to do Listen und könnte mittlerweile gar nicht mehr ohne. Besonders das Abhaken mag ich ;)).
    Ich habe eine to do Liste für den Tag, für die Woche und für den Monat. Meistens schaffe ich eh nicht alles und muss es wieder übertragen, aber so habe ich zumindest einen Überblick.
    Ich bin übrigens auch eher ein Freund von bunter Farbe und kann mit Waschi Tapes etc. nicht viel anfangen, zumal meine Listen eh immer katastrophal aussehen. Da fehlt mir auch die Zeit für, die nutz ich lieber zum abarbeiten :-D.

    Liebste Grüße
    Jane von Shades of Ivory

  3. Während ich hier deinen Blogbeitrag lese, liegt neben mir meine To-Do Liste 😀
    Dein Beitrag kam mir also sehr gelegen und ich konnte mir wirklich den ein oder anderen Tipp abgewinnen – vielen Dank dafür <3
    Meist liegt es glaube ich echt oft daran, dass man sich einfach alles wirr aufschreibt, was man zu erledigen hat und ohne Struktur vorgeht. Ich denke mal, ich gehe heute mal etwas systematischer an meine To-Do´s heran.

    Hab eine wundervolle Woche!

    Liebst,
    Vicky

    http://fashiondiiary.com

  4. Super Beitrag mit vielen guten Tipps.
    Du kannst Dir absolut nicht vorstellen wie mein Schreibtisch ausschaut! Überall liegen bunte Zettel mit Aufgaben, damit ich ja alles erledige. Für dieses Jahr habe ich mir jetzt auch endlich einmal einen Kalender zugelegt, dann wird das Ganze etwas übersichtlicher!
    Ich mag To-Do-Listen wahnsinnig gerne, aber wenn ich einmal etwas nicht schaffe, habe ich regelrecht ein schlechtes Gewissen. Aber wie Du sagst, eigentlich geht davon in 99% der Fälle die Welt nicht unter!
    Dein Farbensystem gefällt mir auch richtig gut, Das werde ich auf jeden Fall direkt so übernehmen 🙂

    Vielen Dank 🙂
    Liebste Grüße
    AnnaLucia von http://annalucia.de

  5. Hallo! (:
    Eigentlich bin ich kein Mensch von To-Do-Listen, und schon gar nicht nur für einen Tag. Doch ich muss mir nun einen Zeitplan bis Juni erstellen, um mich auf die Abschlussprüfung meiner Ausbildung vorzubereiten. Und da werde ich deine Tipps beherzigen, zu mal ich sowieso ein Mensch bin, der alles bunt im Hefter stehen haben muss. 😀
    Liebe Grüße, Lisa vom Blog Perspektivenwechsel!

  6. Sehr gute Zusammenfassung, obwohl ich persönlich noch nie der „Farbenlerntyp“ war.

    Mir persönlich fehlt ein wenig die Disziplin mir das auch niederzuschreiben. Aber immer wenn ich von meinem Büro heimradel, mache ich mir im Kopf eine Liste mit drei Punkten, die ich am nächsten Tag unbedingt machen muss. Funktioniert eigentlich ganz passabel, obwohl der Druck wohl tatsächlich höher wäre, wenn ich es niederschreiben würde.

    Ich glaube ich kauf mir auch gleich mal so ein Kalenderbuch 😀

  7. Das sind wirklich sehr tolle und hilfreiche Tipps!
    Ich bin ohnen meinen Kalender und meinen To Do Listen total aufgeschmissen… 😉
    Übrigens mag ich an To Do Listen auch das durchstreichen am liebsten. 😀 Wer nicht?
    Das mit den Farben ist eine tolle Idee, das ich da noch nicht selbst drauf gekommen bin.
    Ich hatte bisher immer zwei extra Kalender, einen für die Firma und Privat und einen für den Blog, mit dem Farbsystem könnte ich mir einen sparen. 🙂
    Danke für den Tipp!
    Liebste Grüße Tamara
    http://www.fashionladyloves.com

  8. Danke für Deine guten Tipps.
    Du hast Recht, es reicht nicht sich ellenlange To do Listen zu schreiben und dann frustriert ist, weil man wieder mal viel weniger geschafft hat als man sich vorgenommen hat.
    Also besser mit System an die Sache rangehen.
    Liebe grüße
    Sassi

  9. Toller Beitrag liebe Stephi und wahrscheinlich mit das wichtigste für jeden Blogger – die Planung. Für viele von uns ist es ein Hobby und wird neben dem Beruf ausgelebt und somit sollte dies gut geplant sein. Ich bin auch ein totaler Fan von Notizbüchern, Textmarkern und Post-It-Zettelchen. 🙂
    Wünsche dir einen guten Start in die Woche.

    Liebste Grüße
    xo Sunny von http://www.sunnyinga.de

  10. Also dein System mit dem Papier-Kalender finde ich super – und das Aufteilen der Todos in zeitliche Dinge und anderes für mehrere Bereiche klingt mega sinnvoll. Wären mir Todo-Listen nicht zu aufwändig, würde ich das ab jetzt auch so machen 😉

    So eine Art „Stundenplan“ für zu Hause habe ich auch: Morgens Sport, Mittags beim Essen der Blog und nachmittags das Lernen (in schulfreien Phasen Nähen oder auch Hausarbeiten). Nichts zu tun geht bei mir einfach nicht mit gutem Gewissen 😉

    Also: Super Post & Danke dafür!

    1. Vielen Dank Tabea 😊 Ach ich finde, so aufwändig ist es gar nicht, das mache ich meist auch ganz spontan nebenbei.

      Aber da geht es mir genauso wie dir – zumindest für das Gewissen muss ich etwas getan haben 😄

  11. Ich kann deine Tipps nur unterschreiben! 🙂 Besonders dass Prioritäten setzen ist bei mir immer ganz wichtig. Ich arbeite zuerst hab, was am wichtigsten und dann Schritt für Schritt weiter. To-Do Listen landen bei mir meistens im klassischen Kalender, damit ich auch mal was anderes als einen Bildschirm vor der Nase habe 🙂

    Ich hoffe du hast einen tollen Sonntag!
    Liebste Grüße ❤ Saskia | http://www.demwindentgegen.de

    1. Vielen Dank Saskia! 😊 Ja ich finde es auch super entspannend, mal nicht von einem digitalem Medium abhängig zu sein!

      Dir auch noch einen gemütlichen Rest-Sonntag 😊

  12. Meine Liebe, das sind wirklich super schöne Tipps, die sehr hilfreich sind! Ich kenne dieses Phänomen und finde es auch wichtig, den geeigneten Planer zu besitzen! Welchen Planer benutzt du denn? Ich konnte den Link nicht finden 🙁 meine Liebe, ich wünsche dir einen tollen Tag und einen guten Start in die neue Woche, XOXO Hulia http://fashionblonde.de

    1. Vielen Dank Julia! 😊 Ich muss gestehen, den habe ich gar nicht gekauft, sondern er war ein Werbegeschenk 😄 Dieser hier: https://goo.gl/bKn8Gu ist allerdings fast 1:1 der gleiche, mein Freund hatte das Modell die letzten beiden Jahre auch schon 😊

  13. liebe Stephi,
    ein super Beitrag!
    wie du dir denken kannst, bin auch ich ein großer Fan von To-Do-Listen – ohne komme ich gar nicht aus. in den letzten Jahren habe ich aber auch gemerkt, dass das Medium, das du oben angesprochen hast, eine ganz entscheidende Voraussetzung ist, dass man seine To-Do’s auch umsetzt!
    bei mir ist es eine gesunde Mischung aus Digitalem und Papier: langfristig plane ich in meinem geliebten FiloFax Notebook, kurzfristig aber auf StickyNotes auf dem Desktop 😉

    liebsten Dank dir für das Pingback und einen wundervollen Sonntag dir noch,
    ❤ Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/
    https://www.instagram.com/liebewasist/

    1. Nichts zu danken, du hast mich schließlich auch auf die Idee gebracht 😊 Ich finde eine gute Mischung kann nie schaden! Man muss sich ja nicht unbedingt auf ein einzelnes Medium versteifen 😊 Für Teamarbeiten finde ich digitale Kalender auch wesentlich praktischer!

      Liebe Grüße

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